Der Auktionsausruf liegt 10% unter dem Schätzpreis. Der Zuschlagpreis bildet die Berechnungsgrundlage für das vom Käufer zu zahlende Aufgeld. Für Käufer aus EU-Ländern gilt einheitlich ein Aufgeld von 22% (im Aufgeld ist die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten). Für Käufer mit Wohnsitz in ...mehr
Goldene Siegermedaille 1980 des sowjetischen Fechters Wladimir Wiktorowitsch Smirnow (* 20. Mai 1954 Rubischne, Oblast Luhansk, UdSSR; † 27. Juli 1982 in Rom). 60 mm, 130,85 g. Silber, 24 Karat vergoldet, mit Originalöse und Ring, Randgravur "фехтование" (= Fechten). Im Originaletui.
vorzüglich, am Rand Prüfspur, sehr selten
Smirnow, zu dem Zeitpunkt bereits Mannschaftsweltmeister, gewann diese Medaille als Olympiasieger im Florettwettbewerb. Er verstarb unter sehr unglücklichen Umständen, die die Fechtregeln für die Zukunft grundsätzlich verändern sollten: Bei den Fechtweltmeisterschaften 1982 in Rom traf er auf den deutschen Fechter Matthias Behr. Während des Kampfes brach Behrs Klinge und bohrte sich durch Smirnows Maske durch sein Auge ins Gehirn. Die FIE änderte daraufhin die Normen zum Schutz der Fechter. Seitdem wird Maraging-Stahl statt der bisher verwendeten kohlenstoffhaltigen Legierungen verwendet, die Masken wurden deutlich stabiler. Die Kleidung muss seitdem aus Dyneema oder anderen hemmenden Nylonfasern bestehen.
Zu Beginn der russischen Invasion in die Ukraine 2022 rief Behr Smirnows Witwe in der Ukraine an und gewährte ihrem Schwiegersohn und zwei Enkelkindern während des Krieges Zuflucht.
Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Erlebnis auf unserer Webseite zu bieten. Mit Ausnahme der technisch notwendigen Cookies können Sie selbst entscheiden, welche Arten von Cookies Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.