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Frankreich: 1869: Sitzende Helvetia 10 Rp. rot, farbfr. und gut gez., klar und übergehend entw. "WILDEGG 16.IX.69", nebenges. nochmals wiederholt, auf kleinformatigem Briefcouvert nach Luzern, dort nach Verlassen des Postweges umadressiert nach Lausanne und hierfür als unfrankiert mit den vorders. in Bläuel ausgewiesenen "10" Rp. nachtaxiert. In Lausanne umadressiert nach Thonon, Frankreich und hierfür erneut frankiert mit Sitzender Helvetia 2 Rp. grau (2) und 20 Rp. orange, alle farbfr. und gut gez., je klar und übergehend entw. mit kl. Zweikreisstp. "LAUSANNE LET. EXP. 21 SEP. 60 M10", nebenges. zus mit "PD" im Kästchen (AW 365) nochmals wiederholt, als korrektes 30 Rp.-Porto für einen Brief in die übrigen Departemente laut Postvertrag mit Frankreich vom 1. Oktober 1865 . Vorders. Transitstp. "LUZERN 16.IX.69.IX", RÜCKS. "LAUSANNE LET. EXP. 19 SEP. S3" und "GENÈVE 21 SEP. 69". Eine attraktive und sehr seltene Frankaturkombination; ein einmaliges Zusammenspiel interessanter Postgeschichte mit bezaubernder Ästhetik; Attest von der Weid (1993).
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Frankreich 1871: 3 Rp. schwarz, sieben farbfr. und vorab gut gez. Einzelwerte (eine Marke mit Einriss im unteren Rand, vereinz. kurze Zähne), klar gest. "VILLAZ ST. PIERRE 2.X.71" mit nebenges. kl. schwarzem "PD" als Zusatzfrankatur auf Tüblibrief 10 Rp. karmin nach Nîmes, Frankreich. Vorders. zarter roter Eingangsstp. "SUISSE / LYON 3 OCT 71"; rücks. Transitstp. "GENÈVE 2.X.71" und LYON 3 OCT. 71" sowie Ankunftsstp. selben Datums. Mit 31 Rp. für einen Brief aus der Schweiz in die übrigen Departemente gemäss Postvertrag mit Frankreich vom 1. Oktober 1865 um 1 Rp. überfrankiert. Eine spektakuläre und äusserst seltenen Mehrfachfrankatur zum Aufbrauch des 3 Rp.-Wertes; Attest Eichele (1999). SGSSV: BU.006, SBK=CHF 1'650. Provenienz: Sammlung Richard Schäfer, Rapp-Auktion, Wil (SG) Dezember 1999, Los 2013.
Frankreich 1879: Sitzende Helvetia 5 Rp. braun (2) und 20 Rp. orange ...mehr
Frankreich 1879: Sitzende Helvetia 5 Rp. braun (2) und 20 Rp. orange (2), vier farbfr. und gut gez. Einzelwerte, je klar und übergehend gest. "LUZERN BRF.AUF. 1.VII.79-2", nebenges. zus. mit handschriftlich ergänztem Kastenstp. "CHARGE G...N711" wiederholt, auf eingeschriebenem Briefcouvert nach Paris, Frankreich. Rücks. Transitstp. "GENÈVE-BÂLE 1.VII.79.10", und "BASEL 3.VII.79.VII-" sowie Ankunftsstp. vom 3. Juli. Eine ungewöhnliche Kombination zur Begleichung des 50 Rp.-Portos für einen eingeschriebenen Brief in einen UPU-Mitgliedsstaat laut UPU-Tarif vom 1. April 1879.
Spanien 1871: Doppelgewichtige Faltbriefhülle aus London mit ...mehr
Spanien 1871: Doppelgewichtige Faltbriefhülle aus London mit privatem Ovalstempel des Absenders "C. J. HAMBRO & SON / 70 OLD BROAD STREET / LONDON" in schwarz, auf privatem Weg nach Genf befördert und dort mit blauem Absenderstp. "PAUL FRED BONNA & CIE / GENÈVE" des Forwarders zur Weiterbeförderung nach Jerez de la Frontera, Spanien der Post übergeben. Befördert im direkten Kartenschluss ab Genf und frankiert mit Sitzender Helvetia 5 Rp. hellgelblichbraun, 20 Rp. gelborange (2), 25 Rp. gelblichgrün und 30 Rp. ultramarin, alle farbfr. und vorab gut gez. (senkr. Registraturbugspur durch 5 Rp.), sauber und übergehend entw. "GENÈVE 6.II.71-3" mit nebenges. "PD" in Druckschrift als Porto von Fr. 1.00 für einen Brief der 2. Gewichtsstufe (10 bis 20g, vorders. Rötelnotiz "2") im direkten Austausch mit Spanien gemäss Postvertrag vom 1. November 1867. Der Brief mit leichten Reinigungsspuren, dennoch eine attraktive Vierfarbenfrankatur und ein äusserst seltener Forwardedbrief aus London über die Schweiz zur Umgehung kriegsbedingter Einschränkungen im Postverkehr mit dem besetzten Frankreich im Februar 1871; Atteste Renggli (1996) und Eichele (1999). Schäfer: Spanien=7/13 Punkten. Anmerkung: Hätte der Absender den Brief direkt in London der Post übergeben, wäre er laut den damaligen britisch-spanischen Postverträgen im offenen Postverkehr via Paris und das spanische Austauschbüro Irun befördert worden. In Anbetracht der unsicheren Postverhältnisse die, wenige Tage nach der Kapitulation von Paris, im Februar 1871 in Frankreich herrschten, als viele Postrouten unterbrochen waren und die Post nach Paris teilweise noch im deutschen Hauptquartier in Versailles zurückgehalten wurde, erschien dieser Transportweg der Bank C. J. Hambro wohl zu riskant, wehsalb sie den Brief privat zu einer ihr bekannten Firma in Genf befördern liess, von wo der direkte Kartenschluss zwischen der Schweiz und Spanien einen sichereren Transit durch Frankreich versprach. Referenz: Abgebildet und diskutiert in: Richard Schäfer "Der Briefpostverkehr Schweiz - Ausland 1459-1907", S. 230 Provenienz: Sammlung Richard Schäfer, Rapp-Auktion, Wil (SG) Dezember 1999, Los 2139; Sammlung "Bismarck", 263. Corinphila-Auktion, Zürich Dezember 2021, Los 8540.
Frankreich 1880: Nachportomarke 5 Fr. dunkelblau, Type I mit ...mehr
Frankreich 1880: Nachportomarke 5 Fr. dunkelblau, Type I mit kopfstehendem Rahmen als Freimarke verwendet in Kombination mit Sitzender Helvetia 10 Rp. anilinrosa, 25 Rp. bläulichgrün und 50 Rp. bläulichlila, vier farbfr. und vorab gut gez. Einzelwerte (10 Rp. mit abgerundetem Eckzahn, 50 Rp. mit Nadelstich in äusserster Zahnspitze), je klar und überghend entw. "ST. GALLEN FAHRPOST 25.XI.80" auf Begleitadresse für ein Paket von 13.9 kg nach St. Quentin, Frankreich. Befördert über Basel und Mulhouse mit vorders. Fahrpost-Leitzettel "aus Basel Fil. S.C.B" und rücks. Transitstp. "MÜLHAUSEN I. ELS. 26.11.80" und portogerecht frankiert mit Fr. 2.10 für ein Paket bis 14 kg nach Frankreich (Distanz bis 200 km) plus Fr. 3.75 für Transport mit der französischen Nordbahn, insgesamt also Fr. 5.85 laut den entspr. Fahrposttarifen von 1876 und 1878. In Frankreich verzollt und zur Quittierung der bezahlten Gebühren mit je einer Fiskalmarke "Timbre de Dimension" zu 25 Centimes für grössenbasierte Gebühren sowie "Timbre de Quittance" zu 10 Centimes für Stempelgebühren versehen. Eine ausserordentlich seltene und attraktive Fahrpostfrankatur von höchstem postgeschichtlichem Interesse; Atteste Guinand (2004) und Eichele (2015). SBK=CHF 2'500+. Provenienz: Sammlung "Seebub", 171. Corinphila-Auktion, Zürich September 2011, Los 7265.
Frankreich 1860: 20 Rp. orange und 50 Rp. lila, zwei farbfr. und ...mehr
Frankreich 1860: 20 Rp. orange und 50 Rp. lila, zwei farbfr. und normal gez. Einzelwerte, je klar und übergehend entw. mit Güller-Versuchsstp. "VEVEY 8.II.69-11", dieser zus. mit "P.D." im Kästchen und handschriftl. ergänztem Kastenstp. "CHARGE G15 80/100 N3323" nochmals nebengesetzt, als Zusatzfrankatur auf Tüblibrief 30 Rp. ultramarin nach Paris, dort wurde die Annahme verweigert und der Brief wieder nach Vevey retourniert. Vorders. franz. Eingangsstp. "SUISSE / PONTARLIER 9 MARS 69" in blau, rücks. div. Transitstp. und Ankunftsstp. "PARIS 9 MARS 69" resp. "VEVEY 10.III.69". Das Porto von Fr. 1.00 setzt sich gemäss Postvertrag vom 1. Oktober 1865 aus 60 Rp. Briefporto für die 2. Gewichtsstufe plus 40 Rp. Einschreibegebühr zusammen. Eine interessante Rücksendung. SGSSV: BU.004.
Frankreich 1871: 60 Rp. kupferbronze im senkr. Paar zus. mit 10 Rp. ...mehr
Frankreich 1871: 60 Rp. kupferbronze im senkr. Paar zus. mit 10 Rp. rot, alle farbfr. und normal gez., je klar und übergehend entw. mit kl. Zweikreisstp. "LA SARRAZ 9 FEV. 71", nebenges. zus. mit handschriftlich ergänztem Kastenstp. "CHARGE G11 N733", als Zusatzfrankatur auf Tüblibrief 10 Rp. rot mit handschriftl. Gewichtsvermerk "11/2", als Wertsendung über Fr. 150 nach Murles bei Montpellier, Frankreich adressiert. Vorders. franz. Eingangsstp. "SUISSE / LYON 10 FEVR. 71" sowie rücks. Transitstp. "LAUSANNE", "GENÈVE", "LYON", "MONTPELLIER" und "LES MATTELLES". Das Porto von Fr. 1.40 setzt sich zusammen aus 60 Rp. Briefporto für die 2. Gewichtsstufe, 40 Rp. Einschreibegebühr und 40 Rp. Valorenprovision. Eine seltene Frankatur in ausserordentlicher Frische; signiert Moser, Attest Marchand (1990). SGSSV: BU.006 Anmerkung: Im beiligenden Originalbrief berichtet der Waadtländer Weinhändler Adrien Thelin seinem Lieferanten in Frankreich von den Auswirkungen des zu Ende gehenden Deutsch-Französischen Krieges: "Nous avons eu depuis 8 jours env. 10'000 de vos sodats qui sont entrés en Suisse, de sorte que nous sommes tout en désarroi dans notre localité. Il est entré dans notre cantron 8'000 hommes de Bourbaky qui avaient été poussés à la frontière par les prussiens. Je suis en service militaire depuis 2 semaines, ocupé à caserner ces soldats au fur & à mesure quil nous arrivent". Provenienz: Sammlung "Aare", 82. Corinphila-Auktion, Zürich September 1991, Los 486.
Frankreich 1869: 30 Rp. ultramarin und 10 Rp. rot, farbfr. und normal ...mehr
Frankreich 1869: 30 Rp. ultramarin und 10 Rp. rot, farbfr. und normal gez. (30 Rp. zwei kurze Zähne links unten), je klar und übergehend entw. mit Güller-Versuchsstp. "VEVEY 2.XII.69-11", nebenges. zus. mit "PD" im Kästchen und handschriftl. ergänztem Kastenstp. "CHARGE G7 80/100 N3422" wiederholt, als Zusatzfrankatur auf Tüblibrief 30 Rp. ultramarin, nach Paris adressiert. Vorders. blauer Eingangsstp. "SUISSE / PONTARLIER 28 DEC. 69" und rücks. div. Transitstp. sowie Ankunftsstp. vom 28. Feb. Mit 30 Rp. Briefporto für die übrigen Departemente und 40 Rp. Einschreibegebühr portogerecht frankiert gemäss Postvertrag vom 1. Oktober 1865. SGSSV: BU.004.
Frankreich: 1870: Sitzende Helvetia 10 Rp. rot und 30 Rp. ...mehr
Frankreich: 1870: Sitzende Helvetia 10 Rp. rot und 30 Rp. mattultramarin, zwei farbfr. und normal gez. Einzelwerte, je zart und leicht übergehend entw. mit schwarzem Stabstp. "BALLWYL" mit nebenges. Bürostp. "LUZERN BR. EX. 19.II.70.IX-", "PD" in Druckschrift (AW 322) und handschriftl. ergänztem Kastenstp. "CHARGE G10.50 N1915 in Kombination mit zusätzlichem Exemplar 30 Rp. mattultramarin, auch dieses farbfr. und gut gez. (einige angebräune Zahnspitzen), klar und übergehend entw. "BASEL BRIEFEXPED. 20.II.70-3" als Zusatzfrankatur auf Tüblibrief 30 Rp. blau nach Frankreich. Nachdem eine ehemals rechts des 10 Rp.-Wertes angebrachte zweite 30 Rp.-Marke vermutlich noch in der Schweiz vom Brief abgefallen war, brachte das Austauschbüro in Basel ohne weitere Belastung des Absenders in der linken oberen Ecke die neue Briefmarke an. Der ursprünglich nach Mulhouse adressierte Brief wurde mit rücks. entsprechenden Transit- und Ankunftsstp. zuerst nach Strassburg und Paris weitergeleitet und schlussendlich unzustellbar wieder nach Ballwil retourniert. Portogerecht frankiert mit 60 Rp. für einen Brief der 2. Gewichtsstufe (10bis 20 Gramm) in die übrigen Departemente plus 40 Rp. Einschreibegebühr laut Postvertrag mit Frankreich vom 1. Oktober 1865. Eine in gleich mehreren Hinsichten interessante und ungewöhnliche Auslandsverwendung; Attest Hermann (2016).
Stehende Helvetia, 4 Werte mit Entwertungen von MOREZ DU ...mehr
Stehende Helvetia, 4 Werte mit Entwertungen von MOREZ DU JURA
(Auslandpostämter in Frankreich)
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28+32+38
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29
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13.12.2025 12:59 CET
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30b+32+40b+41
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35+38
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(ca. 326 EUR)
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Pilatusmail.ch
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Aktuelle Zeit: 22.04.2026 - 01:04 Uhr MET






