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Licinia Eudoxia, 444, Tremissis (1,45 g), Konstantinopel. Av.: ...mehr
Licinia Eudoxia, 444, Tremissis (1,45 g), Konstantinopel. Av.: Drapiertes Brustbild mit Ohrring, Halskette und Perlendiadem nach rechts, darum Umschrift. Rev.: Kreuz inmitten eines Lorbeerkranzes, darunter "CONOB" und ein Stern. RIC 335, Randfehler, fast vorzüglich. Wohl zwischen 1963 und 1965 bei Blum erworben. Sehr selten und manchmal mit einer Prägung für Aelia Eudoxia verwechselt!Licinia Eudoxia war das einzige überlebende Kind des oströmischen Kaisers Theodosius II. Im Jahre 424, im Alter von zwei Jahren, wurde sie mit ihrem vierjährigen Cousin, Valentinian III., dem späteren Kaiser des Weströmischen Reichs, verlobt, um beide Reichsteile wieder zu vereinen. Aus ihrer Ehe gingen zwei Töchter hervor, doch sie fand ein jähes Ende, als Valentinian von zwei Skythen, Optelas und Thraustelas, ermordet wurde. Der mächtige Senator und Usurpator Petronius Maximus bestrafte die Mörder Valentinians nicht und festigte, nachdem er das Militär und die Palastbeamten bestochen hatte, seinen Anspruch auf den Thron, indem er Eudoxia nur wenige Tage nach der Ermordung ihres Mannes gewaltsam zur Frau nahm. Petronius Maximus verheiratete zudem seinen Sohn Palladius mit Eudoxias und Valentinians Tochter Eudocia und löste damit deren Verlobung mit Hunerich, dem Sohn des Vandalen-Königs Geiserich, auf. Tief unglücklich gelang es Eudoxia der umstrittenen Überlieferung nach irgendwie, Kontakt zu Geiserich aufzunehmen, um ihn anzuflehen, er möge Petronius Maximus zu stürtzen. Die Vandalen belagerten Rom erfolgreich, verschleppten Eudoxia zusammen mit ihren Töchtern Eudocia und Placidia dann aber nach Karthago; Petronius Maximus kam während der Belagerung ums Leben und sein Leichnam wurde in den Tiber geworfen. Im Jahre 462, nach sieben Jahren in Karthago, wurden Eudoxia und ihre Tochter Placidia vom oströmischen Kaiser Leo I. freigekauft und zogen nach Konstantinopel, während Eudocia in Karthago blieb und Hunerich heiratete, wie es ihre Eltern ursprünglich beabsichtigt hatten. Der Rest von Eudoxias Leben verlief ohne Aufzeichnungen; selbst ihr genaues Sterbedatum ist unbekannt
Lot (2) Lot von 2 Bronzemünzen des Honorius, darunter eine AE2 aus ...mehr
Lot (2) Lot von 2 Bronzemünzen des Honorius, darunter eine AE2 aus Heraclea (RIC IX 27c)
Lot (3) Lot von 3 Bronzemünzen (AE4): Honorius (1x), Arcadius (1x) ...mehr
Lot (3) Lot von 3 Bronzemünzen (AE4): Honorius (1x), Arcadius (1x) und Leo I. (1x RIC X 713-718. Ex Vecchi Auktion Juni 1999, 1281)
Honorius, 402-423, Solidus (4,47 g), Ravenna. Av.: Kürassiertes ...mehr
Honorius, 402-423, Solidus (4,47 g), Ravenna. Av.: Kürassiertes Brustbild mit Paludamentum und Perlendiadem nach rechts, darum Umschrift. Rev.: Zwischen R-V nach rechts stehender Kaiser im Kriegsornat, den Fuß auf einen liegenden Gefangenen gesetzt, in der linken Hand einen Victoriaglobus haltend, in der rechten ein Labarum, darum Umschrift, in Exergue "CONOB". RIC 1287, sehr schön
Honorius, 403-408, Solidus (4,47 g), Konstantinopel. Av.: ...mehr
Honorius, 403-408, Solidus (4,47 g), Konstantinopel. Av.: Kürassiertes Brustbild mit Paludamentum, Perlendiadem und Helm, mit der rechten Hand einen Speer schulternd, in der linken Hand einen Schild mit Reiterverzierung haltend, darum Umschrift. Rev.: Thronende Konstantinopolis von vorn, in der rechten Hand ein Stabszepter haltend, in der linken einen Victorienglobus, darum Usmchrift und in Exergue "CONOB". RIC 30, am unteren Rand zwei min. Belagreste, Stempelglanz. Laut Sammlernotiz zwischen 1963 und 1965 bei der Münzen und Medaillen AG erworben
Honorius, 408-420, Solidus (4,43 g), Konstantinopel. Av.: ...mehr
Honorius, 408-420, Solidus (4,43 g), Konstantinopel. Av.: Kürassiertes und behelmtes Brustbild von vorn, mit der rechten Hand einen Speer schulternd, in der linken einen Schild mit Reiterverzierung haltend, darum Umschrift. Rev.: Roma von vorn thronend, den Kopf nach rechts gewandt, in der ausgestreckten linken Hand eine Victoriastatuette haltend, in der rechten Hand ein Stabszepter, links im Feld ein Stern, darum Umschrift und in Exergue "CONOB". RIC 201, Stempelglanz. Laut Sammlernotiz im Juni 1964 bei Kress erworben
Siliqua (1,14g) 408-411 n. Chr. Treveri (Trier), Büste mit ...mehr
Siliqua (1,14g) 408-411 n. Chr. Treveri (Trier), Büste mit Perlendiadem, Drapierung und Kürass / Roma mit Victorienglobus und Lanze auf Kürass, Sigle: TR MS (im Abschnitt). RIC X 1533, RSC V 4a. Kleiner Schrötlingsriss
Siliqua (1,41g) 411-413 n. Chr. Lugdunum (Lyon), Büste mit ...mehr
Siliqua (1,41g) 411-413 n. Chr. Lugdunum (Lyon), Büste mit Perlendiadem, Drapierung und Kürass / Roma mit Victorienglobus und Lanze auf Sella Curulis, Sigle: SM LDV (im Abschnitt). RIC X 1717, RSC V 4c
AE3/4 (1,9g) ca. 440-455 n. Chr. Roma, Büste mit Perlendiadem, ...mehr
AE3/4 (1,9g) ca. 440-455 n. Chr. Roma, Büste mit Perlendiadem, Drapierung und Kürass / Victoria mit Kranz und Palmzweig. RIC X 2158. Prägeschwäche
AE3/4 (0,98g) ca. 440-455 n. Chr. Roma, Büste mit Perlendiadem, ...mehr
AE3/4 (0,98g) ca. 440-455 n. Chr. Roma, Büste mit Perlendiadem, Drapierung und Kürass / Victoria mit Kranz und Palmzweig. RIC X 2158, Mostecky, Appendix III, 5 (Tf. XIV, 5; dieses Exemplar abgebildet), klassifiziert unter "provinzialrömisch-frühvandalische Imitationsgruppe". Abgebildet in Helmut Mostecky, Münzen zwischen Rom und Byzanz, Louvain-La-Neuve 1997, Tf. XIV, 5
Ancient, Western Roman Empire, Valentinianus III (425-455), for Justa ...mehr
Ancient, Western Roman Empire, Valentinianus III (425-455), for Justa Grata Honoria tremissis ND 1.32 g. Barbaric imitation type of uncertain mint ca. 440–450 AD. RIC 2068 (for prototype) XF
Valentianian III., 442-443, Solidus (4,43 g), Konstantinopel. Av.: ...mehr
Valentianian III., 442-443, Solidus (4,43 g), Konstantinopel. Av.: Kürassiertes und behelmtes Brustbild von vorn, mit der rechten Hand einen Speer schulternd, in der linken Hand einen Schild mit Reiterverzierung haltend, darum Umschrift. Rev.: Drapierte und behelmte Konstantinopolis von vorn thronend, den Kopf nach links gewandt, in der rechten Hand einen Kreuzglobus haltend, in der linken ein Szepter in der Armbeuge lehnend, den Fuß auf einenSchemel gesetzt, rechts am Thron ein Schild, links ein Stern, darum Umschrift und in Exergue "CONOB". RIC 315, einzelne kleine Kratzer, vorzüglich. Sehr selten! Laut Sammlernotiz im Juli 1964 bei der Münzen und Medaillen AG erworben
AE4 (0,96g) ca. 425-435 n. Chr. Roma, 5. Offizin, Büste mit ...mehr
AE4 (0,96g) ca. 425-435 n. Chr. Roma, 5. Offizin, Büste mit Perlendiadem, Drapierung und Kürass / Victoria mit Tropaeum und Captivus, im l. Feld Christogramm über E. RIC X 2106. Prägeschwäche
AE3/4 (0,77g) ca. 440-455 n. Chr. Roma, Büste mit Perlendiadem, ...mehr
AE3/4 (0,77g) ca. 440-455 n. Chr. Roma, Büste mit Perlendiadem, Drapierung und Kürass / Victoria mit Kranz und Palmzweig. RIC X 2158. Ex Lanz 120 (2004), 605
AE3/4 (1,58g) ca. 440-455 n. Chr. Roma, Büste mit Perlendiadem, ...mehr
AE3/4 (1,58g) ca. 440-455 n. Chr. Roma, Büste mit Perlendiadem, Drapierung und Kürass / Victoria mit Kranz und Palmzweig. RIC X 2158, Mostecky, Appendix III, 4 (Tf. XIV, 4; dieses Exemplar abgebildet), klassifiziert unter "provinzialrömisch-frühvandalische Imitationsgruppe". Abgebildet in Helmut Mostecky, Münzen zwischen Rom und Byzanz, Louvain-La-Neuve 1997, Tf. XIV, 4
Valentinian III., 426, Solidus (4,22 g), Konstantinopel. Av.: ...mehr
Valentinian III., 426, Solidus (4,22 g), Konstantinopel. Av.: Kürassiertes und behelmtes Brustbild von vorn, mit der rechten Hand einen Speer schulternd, in der linken einen Schild mit Reiterverzierung haltend, darum Umschrift. Rev.: Links Theodosius II., rechts Valentinian III., beide von vorn thronend, nimbiert und mit Akakia in der rechten sowie Kreuzszepter in der linken Hand, links oben ein Stern, darum Umschrift und in Exergue "CONOB". RIC 242, Henkelspur, ss. Sehr selten! Laut Sammlernotiz am 06.12.1963 bei Langstein erworben.Dieser seltene frühe Solidus des weströmischen Kaisers Valentinian III. wurde in Konstantinopel geprägt, kurz nachdem er im Alter von gerade einmal sechs Jahren als weströmischer Kaiser installiert worden war. Das Solidus-Motiv reiht sich in die proto-byzantinische Münzprägung des Oströmischen Reichs ein, wo Frontalportraits den im zerfallenden Westen bevorzugten Profilportraits vorgezogen wurden. Ostrom entschied die Münzprägung für Valentinian III., da dessen Thronbesteigung auf Geheiß seines Cousins und oströmischen Kaisers Theodosius II. erfolgte, der den Jungen und seine Mutter, die beeindruckende Galla Placidia, an der Spitze einer militärischen Einsatztruppe entsandt hatte, um den weströmischen Usurpator Johannes zu entmachten, der seit dem Tod des Honorius im Jahre 423 den Thron des Westens innegehabt hatte. Valentinian sollte noch 30 Jahre lang regieren, allerdings war er kaum mehr als eine Marionette Ostroms, während eine Reihe mächtiger Generäle vergeblich gegen den langsamen Zerfall des weströmischen Reichsteils ankämpfte
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