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Goldene Siegermedaille 1980 des sowjetischen Fechters Wladimir
Wiktorowitsch Smirnow (* 20. Mai 1954 Rubischne, Oblast Luhansk,
UdSSR; † 27. Juli 1982 in Rom). 60 mm, 130,85 g. Silber, 24 Karat
vergoldet, mit Originalöse und Ring, Randgravur "фехтование" (=
Fechten). Im Originaletui.
vorzüglich, am Rand Prüfspur, sehr selten
Smirnow, zu dem Zeitpunkt bereits Mannschaftsweltmeister, gewann
diese Medaille als Olympiasieger im Florettwettbewerb. Er verstarb
unter sehr unglücklichen Umständen, die die Fechtregeln für die
Zukunft grundsätzlich verändern sollten: Bei den
Fechtweltmeisterschaften 1982 in Rom traf er auf den deutschen
Fechter Matthias Behr. Während des Kampfes brach Behrs Klinge und
bohrte sich durch Smirnows Maske durch sein Auge ins Gehirn. Die
FIE änderte daraufhin die Normen zum Schutz der Fechter. Seitdem
wird Maraging-Stahl statt der bisher verwendeten
kohlenstoffhaltigen Legierungen verwendet, die Masken wurden
deutlich stabiler. Die Kleidung muss seitdem aus Dyneema oder
anderen hemmenden Nylonfasern bestehen.
Zu Beginn der russischen Invasion in die Ukraine 2022 rief Behr
Smirnows Witwe in der Ukraine an und gewährte ihrem Schwiegersohn
und zwei Enkelkindern während des Krieges Zuflucht.
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