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5 Rp. braun, farbfr. und gut gez., klar gest. "ORMONT-DESSOUS ...more
5 Rp. braun, farbfr. und gut gez., klar gest. "ORMONT-DESSOUS /
SÉPEY 5.VII.80" auf behelfsmässigem Empfangsschein mit
handschriftlichem Text über eine Inlands-Wertsendung von 600 Fr.
nach an Mademoiselle A. Schmidt in Aigle, rücks. auf ungebrauchter
amtlicher Korrespondenzkarte. Da Empfangsscheine für Wertsendungen
im Inland nur auf besonderen Wunsch ausgestellt wurden, hatte der
Absender laut Fahrpost-Tarif vom 1. Januar 1870 eine Scheingebühr
von 5 Rappen zu entrichten. Eine interessante und sehr seltene, in
dieser Form wohl einzigartige Verwendung; Attest Eichele (2019).
RÜCKSCHEIN. Stempel ZÜRICH
RÜCKSCHEIN. Stempel ZÜRICH
5 Rp. braun im waagr. Paar zus. mit 20 Rp. orange, farbfr. und
normal ...more 5 Rp. braun im waagr. Paar zus. mit 20 Rp. orange, farbfr. und normal gez. (20 Rp. einige kurze Zähne), je klar und übergehend entw. mit kl. Zweikreisstp. "MARTIGNY-BOURG 23 FEV. 76" als 30 Rp.-Porto auf handschriftlichem Gerichtsakt mit ovalem Amtsstp. "CANTON DU VALAIS / TRIBUNAL DU DISTRICT DE MARTIGNY" in blau an Etienne Lovay in Orsières und retour an das Postbüro Martigny-Bourg. Rücks. Ankunftsstp. "ORSIÈRES 25.II.76". Seit dem 1. November 1875 übernahm die Post die Zustellung von Gerichtsakten aller Art gegen eine Gebühr von 5 Rp. Briefporto im Lokalrayon, 10 Rp. Einschreibegebühr und 20 Rp. Rückscheingebühr, wobei als Rückschein das unterschriebene Original-Aktenstück fungierte, welches dem Gericht retourniert wurde (Vermerk "Original à retourner" oben rechts). Im vorliegenden Fall um 5 Rp. unterfrankiert. Ein attraktives und seltenes Dokument aus den ersten Monaten dieser Dienstleistung resp. der kurzlebigen ersten Tarifperiode bis 31.08.1876; Attest Berra (1996). Anmerkung: Für ein ähnliche, mit 30 Rp. (unter)frankierte Vorladung von Martigny-Bourg vgl. Robert Bäuml, "Faszination Post- und Tarifgeschichte - Sitzende Helvetia 1863-1883", S. 126.
1872: 20 Rp. orange, farbfr. und fehlerfrei gez., gestochen klar
und ...more 1872: 20 Rp. orange, farbfr. und fehlerfrei gez., gestochen klar und leicht übergehend entwertet mit Zwergstempel "WÖLFLINSWYL 18.II" auf Postformular "Reklamation" (rechts unbed. verkürzt) über eine Geldanweisung von Fr. 150 von Xaver Fricker in Wölflinswil an Lehrer Herzog in Schöftland an das Postbüro Schöftland und retourn nach Wölflinswil. Ein interessantes und höchst attraktives Dokument mit dieser seltenen Fricktaler Entwertung.
Corinphila stamp auction
Lot 9012
SBK
30
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300.00 CHF
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12/13/2025 12:59 CET
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Roelli Auktionen AG
Lot 7443
SBK
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Fixed Price
80.00 CHF
(app. 86 EUR)
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Corinphila stamp auction
Lot 9017
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SBK
30+32
normal ...more 5 Rp. braun im waagr. Paar zus. mit 20 Rp. orange, farbfr. und normal gez. (20 Rp. einige kurze Zähne), je klar und übergehend entw. mit kl. Zweikreisstp. "MARTIGNY-BOURG 23 FEV. 76" als 30 Rp.-Porto auf handschriftlichem Gerichtsakt mit ovalem Amtsstp. "CANTON DU VALAIS / TRIBUNAL DU DISTRICT DE MARTIGNY" in blau an Etienne Lovay in Orsières und retour an das Postbüro Martigny-Bourg. Rücks. Ankunftsstp. "ORSIÈRES 25.II.76". Seit dem 1. November 1875 übernahm die Post die Zustellung von Gerichtsakten aller Art gegen eine Gebühr von 5 Rp. Briefporto im Lokalrayon, 10 Rp. Einschreibegebühr und 20 Rp. Rückscheingebühr, wobei als Rückschein das unterschriebene Original-Aktenstück fungierte, welches dem Gericht retourniert wurde (Vermerk "Original à retourner" oben rechts). Im vorliegenden Fall um 5 Rp. unterfrankiert. Ein attraktives und seltenes Dokument aus den ersten Monaten dieser Dienstleistung resp. der kurzlebigen ersten Tarifperiode bis 31.08.1876; Attest Berra (1996). Anmerkung: Für ein ähnliche, mit 30 Rp. (unter)frankierte Vorladung von Martigny-Bourg vgl. Robert Bäuml, "Faszination Post- und Tarifgeschichte - Sitzende Helvetia 1863-1883", S. 126.
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220.00 CHF
(app. 237 EUR)
Sold
(app. 237 EUR)
Corinphila stamp auction
Lot 9022
SBK
32
und ...more 1872: 20 Rp. orange, farbfr. und fehlerfrei gez., gestochen klar und leicht übergehend entwertet mit Zwergstempel "WÖLFLINSWYL 18.II" auf Postformular "Reklamation" (rechts unbed. verkürzt) über eine Geldanweisung von Fr. 150 von Xaver Fricker in Wölflinswil an Lehrer Herzog in Schöftland an das Postbüro Schöftland und retourn nach Wölflinswil. Ein interessantes und höchst attraktives Dokument mit dieser seltenen Fricktaler Entwertung.
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