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Ohne Kreuzeinfassung, Type 20, farbfr. und breitrandig, ...di più
Ohne Kreuzeinfassung, Type 20, farbfr. und breitrandig, dekorativ
entw. mit einem rotem Tintenkreuz im Wappen mit nebenges.
Schreibschriftstp. "Stettlen" (AW 3320) auf vollständigem Faltbrief
datiert "Hofmatt zu Ferenberg d. 16t Merz 1851" und im 1.
Briefkreis an die bekannte Käsehandelsfirma Ulrich Lehmann & Söhne
in Langnau im Emmental adressiert. Rücks. Transitstp. "BERN 16 MARS
51" und Ankunftsstp. vom Folgetag. Eine interessante Verwendung in
einer kleinen Postablage; Atteste Rellstab (1979), Kimmel (2007)
und Marchand (2025). SBK=CHF 1'400
FLUHMÜHLE (Postablage-Stempel von LUZERN) 1852 nach ...di più
FLUHMÜHLE (Postablage-Stempel von LUZERN) 1852 nach Schwyz,
fehlerfreie Einzelfrankatur T.31 E-RO, mit Tinten-Kreuz, Attest
Hermann. "Fluhmühle" bislang nur auf Strubel bekannt, wohl ein
Unikat aus dem Kt. Luzern mit ausserordentlich guter Präsentation,
LP für den Heimatsammler.
Stein E: Type 13 l/u, farbfrisch und vorab voll- bis ...di più
Stein E: Type 13 l/u, farbfrisch und vorab voll- bis breitrandig
(links Randlinie berührt), klar, kontrastreich und übergehend
entwertet mit der äusserst seltenen roten Würfelraute von Bellelay
(AW 130) mit beigefügtem Fingerhutstempel "BELLELAY 11 JANV. 53" in
der selben Farbe auf gefalteter Rechnung der Weinhandlung Gebrüder
Monin in Bellelay im 2. Briefkreis an "Monsieur A. Lienhard, café
du grand cercle" in Biel adressiert. Rückseitig einseitig gefasster
"BIENNE / 1853 JANV 12S" in schwarz als Ankunftsstempel. Eine
spektakuläre Stempelrarität von reizvoller Optik und ein
entsprechend bedeutungsvolles Schmuckstück für die grosse
Altschweiz- oder Entwertungssammlung; Atteste Moser (1964) und
Rellstab (1990). Anmerkung: Nach Henri Grand vom 24. November 1852
bis 2. September 1853 in Bellelay verwendet und nachdem dort die
vielleicht bekanntere längliche Würfelraute (AW 121) eingeführt
wurde an die benachbarte Postablage Châtelat weitergegeben, kommt
die Würfelraute von Bellelay (AW 130) zumeist in blauer, seltener
auch in schwarzer oder roter Farbe vor. Die
Corinphila-Karteiregistratur kennt in roter Farbe lediglich den
vorliegenden Brief sowie fünf Einzelmarken aller drei Wertstufen.
Flühli: Rayon III, Gr. Wertziffer: Typen 9+10 im waagr. Paar ...di più
Flühli: Rayon III, Gr. Wertziffer: Typen 9+10 im waagr. Paar in
Kombination mit Rayon II, Stein E: Type 1 r/u, alle farbfr. und
breit- bis überrandig, das Paar mit Bogenrand links und unten, die
Rayon II links mit echtem Gruppenabstand und Trennlinie der
Nebengruppe sowie oben mit kurzem Gruppenabstand, schön klar und
teils übergehend entw. mit zwei Abschlägen der schwarzen eidg.
Raute mit nebenges. Stabstp. "FLUELI" (AW 1236) auf
eingeschriebenem Faltbrieflein mit Frankaturnachnahme über 40 Rp.
an die Firma Weber & Söhne "Thabakfabrikant" in Menziken (AG).
Vorders. handschriftl. Einschreibenummer "No. 3" und
Einschreibekringel in roter Tinte, rücks. Transitstp. "SCHÜPFHEIM
14 JUIN 52" "LUZERN 14 JUIN 52" und Ankunftsstp. vom 15. Juni.
Portogerecht frankiert mit 15 Rp. Briefporto im 3. Briefkreis,
verdoppelt durch Einschreiben, plus 10 Rp.
Nachnahme-Mindestprovision gemäss zweitem eidg. Tarif vom 1. Juli
1852. Eine ausladend breit geschnittene Buntfrankatur aus einer
kleinen Postablage.
Luzern: Wertzeichen-Versandcouvert, gefaltet aus ...di più
Luzern: Wertzeichen-Versandcouvert, gefaltet aus Ausschussformular
"Stundenpass von Luzern nach Flüelen" und als portofreie
Amtssendung mit Nachnahme und deklariertem Wert über Fr. 60.00 von
der Kreispostdirektion Luzern an die Postablage Malters adressiert.
Vorders. Aufgabe-Zweikreisstp. "LUZERN 8 MARS 1852" (AW 5567) in
rot sowie von der Kantonalpost übernommener gotischer Amtsstempel
"Ober-Postamt / Luzern" (AW 8163) in schwarz. Inhalt waren laut
einer vorderseitigen Notiz je zweihundert Exemplare der "Fco
Marken" zu 5, 10 und 15 Rappen, also der Rayon I hellblau, Rayon II
und Rayon III, für den vom Ablagehalter in Malters nachgenommenen
Gesamtbetrag von Fr. 60.00. Während politische oder kirchliche
Behörden auf ihre amtlichen Korrespondenzen zwar portofreiheit
genossen, zusätzliche Gebühren wie Nachnahme- oder
Valorenprovisionen aber zu bezahlen hatten, entfielen für interne
Sendungen der Postverwaltung naheliegenderweise auch diese
Gebühren. Ein aussagekräftiges postgeschichtliches Kontextdokument
und eine Bereicherung für eine fundierte Durheim- oder
Altschweizsammlung; Attest Hermann (2021). Anmerkung: Wie mit
vorliegender Nachnahme geschehen, mussten die Inhaber
nicht-rechnungspflichtiger Postablagen wie jener in Malters die von
ihnen benötigten Briefmarken kostenpflichtig bei der vorgesetzten
Kreispostdirektion beziehen, um sie dann auf eigene Rechnung
weiterzuverkaufen, während den Postbüros I. und II. Klasse sowie
den rechnungspflichtigen Ablagen Wertzeichen im benötigten Umfang
ohne Gegenleistung überlassen wurden, über welche diese dann
zuhanden der Kreispostkontrolle genaue Rechnung zu führen hatten.
Diese Praxis, die gewisse finanzielle Mittel voraussetzte und ein
gewisses Risiko mitbrachte, erklärt auch, weshalb von vielen
kleineren Postablagen bis heute keine oder nur ein sehr geringer
Anteil frankierte Briefe bekannt geworden sind.
Corinphila stamp auction
Lotto 77
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SBK
15/II
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850.00 CHF
(app. 931 EUR)
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Luzernerraute
Lotto 0004300392
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16II, T.31
Prezzo fisso
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(app. 5474 EUR)
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Corinphila stamp auction
Lotto 8494
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16/II
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5500.00 CHF
(app. 6022 EUR)
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Corinphila stamp auction
Lotto 8219
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20+16/II
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(app. 712 EUR)
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(app. 712 EUR)
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Lotto 8196
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(app. 1642 EUR)
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